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| Der erste
Alpencross - "captain" und "jekyll" in den Bergen |
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Intro:
Schon 2003 hatten 2
community Mitglieder eine Alpenüberquerung im Visier,
aus der aber aus mehreren Gründen nichts wurde.
Heuer (2004) konnte nur mehr das Wetter
das Vorhaben stoppen..... was es auch fast gemacht
hätte.
Betonung liegt auf
"hätte".... hier nun ein Kurzbericht von
anstrengenden aber schönen Tagen in den
Alpen. |  |
...und los gehts
"Jekyll" und
"Captain" mit
Heimrevier Bisamberg (200 Höhenmeter) haben ihren
ersten Alpencross (mit über 7000 Höhenmeter)
hinter sich.
Winter und Frühjahr wurde mit
Vorplanung, Vorfreude und doch etwas Training verbracht, am
16. Juli war der Start.
Im Regen zum Wiener Westbahnhof, per
ÖBB samt Radtransport nach Landeck, von Landeck nach
Ischgl. |  |
|  | Am
nächsten Tag ging es durch das wunderschöne
Fimbertal mit dem Fluchthorn als grandiosem Hintergrund
(Foto 1) zunächst zur Heidelberger Hütte, dann zum
Fimberpass selbst (Foto 2). |
|  | Runter nach
Sur En, wobei die Abfahrt auf Grund der vielen Schneefelder
und Bachdurchquerungen doch etwas länger als geplant
gedauert hat.
Der Aufstieg ins Val d'Uina (Foto 3)
begann daher relativ spät, was aber wenigstens den
Vorteil hatte, dass ein Gewitter bereits vorbeigezogen war. |
|  | Der Aufstieg
ist teilweise extrem steil (Foto 4), die berühmte in
den Fels gesprengte Felsröhre darf man sowieso nur
schiebend durchqueren (Foto 5). |
|  | Nach einer
flotten Abfahrt von der Sesvenna Hütte erreichten die
Zwei dann gegen 20:45 endlich das Tagesziel, Bruneis. Der
Sonntag war etwas einfacher, die ursprüngliche Etappe
übers Madritschjoch ist diesen Sommer wegen der
Schneesituation sowieso zu vergessen, der Tarscher Pass ist
wegen dem langen Schiebe/Trageteil auch nicht so
interessant. |
|  | Daher
führte diese Etappe über Radwege durchs Vinschgau
(Foto 6), hinauf auf das Vigiljoch (Foto 7), dann ins
Ultental bis nach St. Nikolaus. Dort gab es leider nur mehr
im Vierstern Hotel Platz, leider auch mit 6-Gang Menü,
sehr unangenehm. |
|  | Am Montag
führte die Route zum Rabbijoch (Foto 8-9), wieder mit
langem Schiebeteil. |
|  | Nach
verstärkter Kohlehydratezufuhr, sprich Nudeln, auf der
Haselsteiner Hütte, gab es einen ziemlich heftigen
Downhill (Foto 10). |
|  | Der letzte
große Anstieg der Tour führte zum Skiort Madonna
di Campiglio, nahe den Dolomiti di Brenta (Foto 11). Am
Dienstag waren dann nur mehr die 65km bis nach Riva zu
bewältigen. |
|  | Gegen 13 Uhr
der erste Blick auf den Gardasee (Foto 12). Der Eiscafe im
Hafen von Riva schmeckte dann natürlich
großartig! (Foto 13) |
Tour-Book:
1. Etappe: Landeck -
Ischgl: 30 km 500 hm
2. Etappe: Ischgl -
Heidelberger Hütte - Fimberpass - Zuort - Sur En - Val
d'Uina - Sesvenna Hütte - Schlinig - Bruneis: 75 km
2000 hm
3. Etappe: Vinschgau
- Vigiljoch - St. Pangrantz - St. Nikolaus: 95km 1500 hm
4.Etappe: St.
Nikolaus - St. Gertraud - Rabbijoch - San Bernardo - Male -
Madonna di Campiglio: 65km 2000 hm
5.Etappe: Madonna di
Campiglio - Riva: 65km 700 hm
6.Etappe: Riva -
Rovereto: 26 km 400 hm, Brenner - Innsbruck: 35km
Summe km: 391
Summe hm: 7100
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Erkenntnisse:
Kartenmaterial (Kompass
Karten) wichtig, ebenso Roadbook. Als Vorlage und Ideengeber
zB.: das Buch Traumtouren Transalp von Ulrich Stanciu.
GPS praktisch, aber nicht unbedingt
notwendig. Auch Ausweichrouten abspeichern!
Fully ist sehr empfehlenswert. Zumindest
für "Normalbiker".
6 bis 7 Kilo am Buckel ist Maximum.
Für Wiener: Eine Tagesetappe beim
Alpencross entspricht ca. der zweifachen Kahlenbergdorftour.
Plus etwas Schieben, zB.: Leopoldsberg rauf und runter
Schieben! |  |
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